Hier werden wir die Tagesberichte veröffentlichen.

Die deutsche Gruppe - Dina, Joel, Max, Gino, Sabine, Chris, Wiebke und Patrick
Die deutsche Gruppe - Dina, Joel, Max, Gino, Sabine, Chris, Wiebke und Patrick

EINE LANGE REISE BEGINNT!!

Am Samstag den 16.08.2014 begann die lange Anreise für die 6 Teilnehmer und 2 Betreuer der deutschen Delegation. Der Reiseweg führte von Magdeburg über Konskie in Polen, Anyksciai in Litauen nach Rezekne.

Um 9:15 Uhr startete unsere Reise am ZOB in Magdeburg. Die Fahrt verlief glücklicherweise ohne Staus oder Schwierigkeiten, so dass wir um 17:45 Uhr in Konskie ankamen. Zu unserer Überraschung begrüßten uns dort schon die slowakischen Teilnehmer. Da wir so früh in Konskie waren, nutzten wir die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden. Mit dem Titel "Atemlos durch dier Nacht" zogen wir durch die Straßen und kehrten gegen 19 Uhr zurück zur Schule.

Dort nutzen wir die sportlichen Möglichkeiten und spielten eine Runde Volleyball.

Gegen halb Neun wurde durch die polnische Delegation das Abendessen eröffnet.

Während wir gemeinsam mit den polnischen und slowakischen Jugendlichen aßen, reiste die tschechische Delegation an. Im Anschluß an das Abendessen spielten wir einige Kennenlernspiele, die durch die polnische Betreuerin Renata vorbereitet wurden.

Um 22:30 Uhr begannen wir, die Taschen, Kisten und Koffer in den großen Reisebus zu laden und gegen 23 Uhr rollten wir los in Richtung Anyksciai.

Kurze Zeit später kehrte Ruhe im Bus ein und die Teilnehmer schlossen einer nach dem anderen die Augen und schliefen.

 

So endete der 1. Tag.

WER LANGE FÄHRT, KOMMT AUCH GUT AN!!

Der zweite Tag der langen Anreise begann gegen 3:40 Uhr mit einer Pause im Lomza. Ja Lomza liegt noch in Polen!!! Fast alle Teilnehmer nutzten die Chance, sich im Halbschlaf die Beine zu vertreten bevor es gegen 4:20 Uhr die die lustige Reise fortgeführt wurde. Es dauerte etwa 10 Minuten bis wieder alle in Ihre Träume versunken waren. Viele Kilometer später erreichten wir die polnisch-litauische Grenze, an der alle Teilnehmer die Chance nutzen konnten, etwas Geld zu tauschen. Die ersten Teilnehmer hatten Glück, denn nachdem etwa 5 Personen insgesamt knapp 50 Euro in Litas getauscht hatten war die Wechselstube blank.

Dies sorgte für herzhaftes Gelächter, da dies bisher noch niemand erlebt hatte.

Der nächste Stop der Reise erfolgte in Vilnius, wo wir einen Aufenthalt von knapp 2 Stunden hatte. Gegen halb Drei erreichten wir Anyksciai, wo wir bereits von unseren litauischen Freunden erwartet wurden. Auf der letzten Etappe unserer langen Anreise, erfreuten wir uns dann noch an 8 Baustellen kurz vor der litauisch-lettischen Grenze. Gegen 19:30 Uhr lettischer Zeit erreichten wir den Camport am Razna-See.

Völlig erschöpft von der langen Reise, wurden wir von unseren lettischen Gastgebern begrüßt und zum Abendessen eingeladen.

Im Anschluss wurden alle Teilnehmer auf ihre Zimmer verteilt und es gab eine kleine Aktion zum Kennenlernen.

Gegen 23 Uhr kehrte dann im Camp Ruhe ein und alle Teilnehmer konnten die ersten Eindrücke im Schlaf verarbeiten.

 

Alles in Allen kann man sagen, die Anreise der Deutschen Gruppe dauerte also mit allen Pausen 33 Stunden. "Ein hoch auf uns"!!!!

Chris (D) und Miriam (CZ)
Chris (D) und Miriam (CZ)
Wiebke (D) und Simon (CZ)
Wiebke (D) und Simon (CZ)
Gino (D)
Gino (D)
Max (D) und Andrew (CZ)
Max (D) und Andrew (CZ)
Chris (D) und Mateusz (PL)
Chris (D) und Mateusz (PL)
Joel und Max (D/D)
Joel und Max (D/D)
Sabine (D)
Sabine (D)

GELUNGENER START

 

Der erste Morgen in Lettland begann bereits um 8Uhr mit dem Frühstück. Ein reichaltiges Frühstücksbuffet wurde vorbereitet und die Spinat Pan-Cakes mit Käsefüllung haben uns allen sehr gut geschmeckt. Um 9 Uhr ging es dann schon weiter mit unserem ersten lettischen Warm-Up und dem ersten slowakischen Energizer, welche uns sehr gefallen haben. Nach dem Warm-Up hatten wir ein wenig Zeit um etwas zu trinken oder uns umzuziehen. Dann begann unsere Einteilung in die Arbeitsgruppen. Beim ersten Kennenlernen mit den verschieden Nationalitäten in der Arbeitsgruppe haben wir erste Sprachschwierigkeiten überwunden und uns gegenseitig angenähert. Das Mittag begeisterte uns mit einem 3-Gänge Menü, was sehr lecker war. Nach dem Mittagessen hatten wir eine Stunde Freizeit, in der wir unseren eigenen Interessen nachgegen konnten. Um 14Uhr ging es dann zum Team-Building bei dem wir spielerisch eine Strategie entwickeln  mussten und ein Team wurden. Danach hieß es von 16 bis 18:30 Uhr Freizeit. Billard spielen, schwimmen gehen oder einfach nur rumliegen, es blieb uns überlassen was wir tun wollten. Um 18:30 gab es Abendessen, welches wieder sehr lecker war. Der slowakische Abend stand bevor, bei dem wir einige interessante Dinge über die slowakische Gruppe und die Schule auf der die Jugendlichen gehen gelernt haben. Die Slowaken organisierten danach einen Diskoabend, bei dem wir mit allen tanzen konnten. Nach diesem langen Tag fielen wir alle erschöpft ins Bett.

 

Frühstücksbuffet
Frühstücksbuffet
Begrüßungsimbiss
Begrüßungsimbiss
Eröffnung: Bürgermeister von Rezekne
Eröffnung: Bürgermeister von Rezekne

EIN TAG VOLLER SPASS UND SPANNUNG!!!

Der zweite Tag im Camp begann wieder mit einem gut gedeckten Frühstückstisch. Als warmes Angebot gab es heute Rührei, jedoch nicht in der Pfanne gebraten, sondern im Ofen gebacken. Es war sehr luftig und lecker. Im Anschluss erwartete uns der Clubtanz, den die lettische Gruppe vorbereitet hatte. Als weitere Aktion zum Munterwerden haben wir einen Tanz der litauischen Gruppe gelernt, der bei allen Teilnehmers super ankam. Ab 9:30 Uhr hieß es dann bis zum Mittagessen weiterarbeiten in den Arbeitsgruppen. Auch heute konnten wir uns beim Mittagessen mit drei Gängen verwöhnen lassen.

Am Nachmittag hatten wir die Aufgabe, über die Jugendarbeitslosigkeit und berufliche Chancen junger Menschen in unserem Heimatland zu berichten.

Dabei ist uns aufgefallen, dass Deutschland eine relativ geringe Jugendarbeitslosigkeit hat. Die anderen Teilnehmerländer liegen alle um die 20%.

Im Anschluß an die Präsentationen der einzelnen Gruppen gab es Kaffee und dann hatten wir Freizeit. Diese nutzen wir um im Razna-See baden zu gehen.

Doch lange blieben wir nicht, da er doch kühler war als gedacht.

Am Abend ludt dann die litauische Delegation zum Abend, bei dem Sie uns eine litauische Sage darboten, gespickt mit vielen kleinen Spielen und Tänzen.

Als Spezialitäten reichten Sie uns 2 verschiedenen Dinge, zum einen ihr traditionelles Knoblauchbrot, welches frisch zubereitet wurde und zum anderen ein Dessert, welches schon jahrhundertelang in Litauen gegessen wird, frische Gurkensticks mit Honig. Klingt komisch, schmeckt verblüffender Weise aber echt gut. Im Anschluß feierten wir einmal mehr bei der Disco, die die litauische Gruppe anbot.


Auch heute fielen wir erschöpft vom Tag in unsere Betten in freudiger Erwartung auf den nächsten Tag, denn es stand ein Ausflug nach Rezekne auf dem Programm.


REZEKNE - EINE STADT DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS!!!

Nach einer noch kürzeren Nacht und leckeren überbackenen Toasts und Milchreis, ging es nach Rezekne, die Stadt unserer Gastgeber. Als eine der 7 größten Städte in Lettland konnte Sie uns mit großartigen und modernen Gebäuden begeistern.

 

Wir besuchten :

 

1. das Gors, welches ein multifunktionales Veranstaltungshaus mit akkustischem Konzertsaal ist und neuester Technologie ausgestattet, verschiedenen Veranstaltungsformen gerecht wird.

2. das Zejmuls (zu Deutsch "Bleistift"), das kreative Zentrum für Kinder und Jugendliche, welches mit einem vielfältigen Angebot von Töpfern, Holzarbeit, Tanz bis Kaffee mit Politikern bietet. Hier konnten wir uns auch wieder einmal mehr von der hervorragenden lettischen Küche überzeugen.

3. die technische Hochschule Rezekne, genauer dem Neubau der technischen Fakultät. Dieses Gebäude wurde noch nicht eröffnet, jedoch hatten wir die Chance, erste Eindrücke von der hochmodernen Einrichtung zu bekommen.

Ab dem neuen Semster werden dort die Studenten Ihr Wissen erweitern und durch gute Kooperationen der Hochschule auch im Ausland Erfahrungen sammeln und in den Unternehmen der Stadt Rezekne Praktikas durchführen.

4. den Business-Incubator und die die dazugehörige Experimentelle Werkstatt. Hier werden unter anderem die Studenten der Hochschule durch Praktikas und mögliche Jobs unterstützt und gefördert. Im Business-Incubator werden Junge Unternehmer mit innovativen Ideen gefördert und unterstützt, ähnlivch wie es in den deutschen Innovations- und Gründerzentren der Fall ist.

 

Abgerundet wurde dieser Tag mit dem Besuch eines großen lettischen Supermarktes (MAXIMA XX) und dem tschechischen Nationalitätenabend.

Sie überraschten uns mit dem "myslivecky ples", einem Jägerball mit Tanz, Spiel und Spass. Danach gab es noch eine Kleine Party.

 


EIN TAG VOLLER ARBEIT UND SPASS!!

Der Donnerstag begann wie üblich mit dem Frühstück. Alle stärkten sich und starten gesättigt in den Tag. Um 9:00 Uhr stand der tägliche Energizer und der Camptanz an. Heute durften die polnischen Jugendlichen Ihre Erwärmung machen. Auch diese kam sehr gut bei allen Teilnehmern an.

Der Vormittag stand unter dem Motto Arbeitsgruppen, so dass alle in Ihre Workshops gingen und emsig arbeiten.

Nach dem Mittagessen hatte die tschechische Gruppe ein Outdoorspiel vorbereitet, bei dem an verschiedenen Stationen Aufgaben erfüllt werden mussten. Dies dauerte bis zum Kaffee, anschließend hatten wir dann Freizeit.

Am Abend warteten die polnischen Jugendlichen mit Ihrer Zugreise durch Polen auf uns, bei der wir viele interessante Informationen zu Orten in Polen vermittelt bekamen. Auch Spiele hatten Sie vorbereitet, die den Verlauf des Abends auflockerten. Zum Ende spielten wir wieder das polnische Spiel "Mam Chusteczke Haftowana".  Im Anschluß feierten wir wieder gemeinsam.

Die Arbeitsgruppe "INTERNET WORKSHOP “WHAT YOU SEE, IS WHAT YOU GET”" unternahm im Rahmen Ihrer Arbeit einen nächtlichen Ausflug nach Rezekne, um dort die Eindrücke der Nacht einzufangen.


DEUTSCHER TAG - FREIWILLIGENTAG!!!

Heute ist Freitag, der Deutsche Tag unter dem Tagesmotto "Freiwilligenarbeit".

Nach dem Frühstück waren wir gefortert, einen Energizer für alle Teilnehmer zu präsentieren, wir entschieden uns für den Tanz zu DJ CASPAR´s "ChaChaSlide".

Im Anschluß daran präsentierten und die europäischen Freiwilligen, die in der Stadt Rezekne Ihr EVS ableisten, was Ihre Aufgaben sind, wo Sie herkommen und was das EVS überhaupt ist und welche Vorteile es hat. Dies war sehr interessant für alle Teilnehmer. Nach einer kurzen Kaffeepause hieß es dann, selber als Freiwilliger zu arbeiten, in dem wir dem Betreiber bei verschiedenen Aufgaben hilfreich zur Hand gingen. Die Aufgaben reichten hierbei von Stapeln von Feuerholz über Fenster putzen und Bügeln bis hin zu gärtnerischen Tatigkeiten auf dem Gelände. Dies machte allen viel Spass. Am Nachmittag hatten dann alle Freizeit, die viele zum entspannen nutzen. Für uns hieß es jedoch, den deutschen Abend vorzubereiten. Zuerst kochten wir unseren Vanillepudding, den es am Abend für alle geben sollte. Danach überarbeiteten wir unsere Moderationstexte und probten nocheinmal alles durch.

Nach dem Abendessen hieß es dann "Willkommen in Deutschland".

Wir präsentierten einen Werbefilm über Deutschland und starteten dann unsere Challange "Typisch Deutsch". Hierbei hatten wir verschiedene Spiele vorbereitet wie Deutschlandpuzzle, 1,2 oder 3, Eierlaufen und Sackhüpfen.

Alle Teilnehmer hatten viel Spass. Zum Ende feierten wir alle noch gemeinsam, dass Deutschland Fußballweltmeister ist.


RIGA - WIR KOMMEN!!!

Der heutige Tag startete sehr früh - 4:45 Uhr klingelte der erste Wecker, denn heute ging es nach Riga. Etwas müde gingen wir zum Frühstück und dann zum Bus. Nach knapp 270 minütiger Reise kamen wir gegen 11 Uhr in Riga an. Dort besuchten wir die "Latgalische Botschaft", ein Informationszentrum zur Region Latgale im Stadtzentrum von Riga. Dort präsentierte uns Iveta Maluna-Tabune, welche Projekte Sie für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region von Rezekne planen und bereits umgesetzt haben. Weiterhin hatten wir die Möglichkeit, uns mit dem Politiker Boriss Cilevichs, der als Abgeordneter im Saima, der lettischen Staatsregierung, tätig ist. Im Anschluß daran, stellte sich Raimonds Platacis aus Rezekne vor, der sich mit einer Werbefirma selbsständig gemacht hatte und mittlerweile in Riga seinen Firmensitz hat. Er präsentierte seine kreativen Ideen, die bereits umgesetzt wurden. Unter anderem ist er für Firmen wie TELE 2, MINI, AIR BALTIC, ECCO und LULU PIZZA tätig. Seine kreativste Idee erlangte sogar weltweites Aufsehen mit einem Werbeetar von 0 €. Dabei stellten Sie einen Meteoritenabsturz in der lettischen Wildniss nach. Dies wurde in den Nachrichten berichtet und schlug Wellen bis nach Amerika. Dieses Projekt setzten Sie für TELE 2 um. Es war sehr interessant, mit was für kreativen Ideen dieser Junge Mann seine Kariere gestartet hat.

Im Anschluß hatten wir Freizeit in Riga, wobei wir aber auch noch kleine Aufgaben erledigen sollten, um unter anderem unsere Liebe zu Lettland zu zeigen oder durch kreative Art und Weise einen Euro zu verdienen.

Im übrigen, fanden genau am heutigen Tag Festveranstaltungen zu 25. Jubiläum des Baltischen Weges statt. Dies war eine friedliche Menschenkette, die von Vilnius über Riga bis nach Tallin reichte, um gegen die sowjetische Verwaltung zu rebbelieren und stellte den ersten Schritt zur Unabhängigkeit der Baltischen Staaten dar.

Nach einem langen und schönen Tag in Riga fielen wir dann gegen 23:30 Uhr in unsere Betten.

Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Baltischen   Wegs vor dem Freiheitsdenkmal im Zentrum von Riga
Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Baltischen Wegs vor dem Freiheitsdenkmal im Zentrum von Riga

ARBEITSERGEBNISSE

Hier sind die Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen Öffentlichkeitsarbeit und Fotografie