Svalbard

Skimarathon

Auf Svalbard habe ich mich schon seit Wochen gefreut. Hier auf Svalbard geht die Sonne ab April gar nicht mehr unter sie ist den ganzen Tag und die ganze Nacht am Horizont zu sehen. Hier auf Spitzbergen leben etwa 2000 Menschen. Svalbard ist ganz nah am Nordpol und hat eine grandiose Landschaft aus Eisbergen. Hier leben auch viele Eisbären, leider oder Gott sei Dank ist mir keiner begegnet.

Hier durfte ich meinen ersten Marathon laufen. Das ist der einzige Marathon mit Eisbärenwacht. Die gesamte Strecke entlang stehen bewaffnete Posten die aufpassen, dass die Läufer nicht von einem Eisbären gefressen werden. Das Rennen hat mir sehr gefallen obwohl ich schon ein wenig geschafft war zum Ende hin.

Auf dem Fest nach dem Rennen habe ich mich sehr gut mit dem Arzt des kleinen Städtchens Svalbard unterhalten. Überrings ein Deutscher, er hat mir von den ganzen Eisenbären- und Scooterunfällen erzählt die er da oft behandeln muss und von der Leichtsinnigkeit mancher Touristen.

Während der anderen Tagen war ich mit einem Schneescooter unterwegs und habe mir die riesigen Eisberge angeguckt. Das war mein Geburtstagsgeschenk von Per, ich hab mich irrsinnig gefreut und hatte trotz schlechter Sicht einen perfekten Tag. Das Ganze natürlich auch mit Eisbärenwacht und unter Aufsicht des Guides.

Einen Tag bin ich dann mit Per zusammen auf unseren Scootern in den russischen Sektor gefahren.

Der russische Teil war zwar interessant aber doch sehr grau und baufällig. Es ist schon etwas beklemmend gewesen.

Nach diesem Tag ging es mitten in der Nacht um 2 Uhr mit einem kleinen Flieger zurück nach Oslo.


Osterferien

Zeit für eine Pause mit Lagerfeuer

Ein "kleines" Schachspiel :)


Über die Osterferien bin ich mit meiner Familie auf ihre Hütte in den Bergen gefahren.

Die Hütte hat wie viele andere in Norwegen kein fließendes Wasser und ein Außenklo mit einer super Aussicht. Die Hütte an sich ist ziemlich groß, so groß, dass wir dort mit 7 Personen gewohnt haben und immer noch eine Menge Platz hatten.

Am ersten Tag auf der Hütte sind wir erst einmal mit Langlaufskiern auf einen der Berge gestiefelt. Nach oben bin ich auch noch sehr gut hingekommen, allerdings sind diese Berge ziemlich steil und im Tiefschnee mit Langlaufskiern wieder nach unten zu kommen war schon eine kleine Herausforderung für mich.

Die nächsten Tage bin ich mit Karianne alleine losgezogen um die Umgebung zu erkunden. Einmal auch zusammen mit Björn, da haben wir unterwegs ein kleines Lagerfeuer gemacht. War sehr gemütlich.

NM Harstad

Polarlichter :)


In Harstad habe ich wieder in einem tollen Hotel gewohnt und während der Dämmerung habe ich das erste mal Polarlichter gesehen. Das ist echt herrlich, kann ich nur empfehlen.

Hier hatte jemand Geburtstag und den haben wir dann auch gefeiert. Für die etwas Jüngeren ging es danach noch in die Kneipe. Das ist in Norwegen gar nicht so einfach da man mindestens 20 Jahre wenn nicht sogar noch älter sein muss um überhaupt reingelassen zu werden. Da hatte ich richtig Glück, dass mich niemand nach meinem Ausweiß gefragt hat.

Didrik Tønseth


Surnadal

Trinkstation

kleine Skitour

Kurz vor dem Start


In Surnadla fand der World Cup für die körperlich Benachteiligten statt, hier habe ich auch bei der Verpflegung geholfen. Zuerst ist es schon etwas komisch die ganzen Menschen zu sehen wie sie so klar kommen mit ihren unterschiedlichen Behinderungen. Später habe ich mich dann auch mit einigen sehr gut unterhalten und festgestellt, die machen die ganze Zeit Witze über sich selber und nehmen Ihre Behinderung gar nicht so ernst wie es außenstehende tun. Wir hatten jede Menge Spaß.

World Cup Skispringen

Kleine erfrischung für den Weg

WC Holmenkollen 50 und 30 km.

beim World Cup in Oslo habe ich bei der Verpflegungsstation geholfen. Da habe ich die Sportler auf der Strecken mit Getränken versorgt. Das Beste war, dass ich auch Marit Björgen etwas anreichen durfte. Hat prima geklappt.

Sprintmeisterschaften in Drammen

Ski-tour

Løålikjølen

Skifahren mit Per und Bettina :)

Skitour mit  einem schönen Sonnenuntergang

Der Ruderverein am Fjord

Mitdtermsseminar Oslo


Es war mal wieder Zeit, alle Freiwilligen aus Norwegen treffen sich wieder in Oslo zum Mittermsseminar. Diesmal waren insgesamt70 Freiwillige gekommen und wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe hatte am ersten Tag den Seminarkram und am nächsten Tag Sightseeing . Die andere Gruppe natürlich umgedreht. Da ich ja in Oslo lebe wenn ich nicht gerade wo anders unterwegs bin hatte ich in Oslo schon alles selber erkundet aber es war trotzdem ein schöner Tag.

Am zweiten Abend sind wir dann alle gemeinsam essen gegangen und dort wurde mir gesagt das ich mich total gut an die Norweger angepasst habe, wörtlich: “ genauso wie dich habe ich mir eine Norwegerin immer vorgestellt”. Dabei habe ich wirklich gar nichts verändert, ich war schon immer so, vielleicht lebe ich im falschen Land und es ist mir nur noch nicht aufgefallen!?

Oder auch von der norwegischen Seminarleitung gab es noch einen Spruch zu meinem Erscheinungsbild ” you have nailed it”. Es war alles in allem mal wieder eine sehr nette Zusammenkunft, einige Leute kannte ich schon und ein paar neue habe ich auch kennen gelernt.

Natürlich waren wieder total viele Deutsche auf diesem Seminar.

4-8 Februar Örnskoldsvik, Schweden



In Schweden fand dann Nordisk Juniorlandskamp statt.

Dort werden von den Jungen Nachwuchssportlern die Besten mit zum Internationalen Wettkampf genommen um Norwegen zu vertreten.

Wir haben uns dann alle am Abend in meinem Hotel in Oslo am Flughafen getroffen. Da alle aus verschiedenen Gegenden aus Norwegen kommen haben wir uns da getroffen und haben dort eine Nacht geschlafen. Am nächsten Tag ganz früh am Morgen haben wir die lange Busfahrt nach Örnskoldsvik angetreten. Im Bus war es dann aber doch sehr lustig, ein bisschen so wie Klassenfahrt.

Spät am Abend sind wir erst angekommen und ich bin schnell mit Sandra der Trainerin zur Rennbesprechung geflitzt, wir waren ziemlich spät dran.

Danach gab es noch ein kleines Abendessen für uns und die Teambesprechung mit den Sportlern. Hinterher nur noch das Hotelzimmer beziehen und schlafen. Auch wenn man nichts tut und nur im Bus sitzt ist man am Abend völlig platt.

In Schweden waren wir nicht direkt an der Organisation des Rennens beteiligt, die Planung hat diesmal der schwedische Ausrichter übernommen. Trotzdem waren wir lange damit beschäftigt alles mögliche für die Sportler vorzubereiten. Zum Beispiel Startnummer holen, einteilen und bei den Skirennen Sekundieren oder mit Stäben am Rand der Rennstrecken zu stehen falls jemand einen Starb bricht. Das ist dort zum Glück nicht passiert. Am Samstagabend gab es dann ein Bankett wo die Sportler ihr Medaillen bekommen haben und wir alle mal wieder ein vorzügliches Menü bekommen haben. Also verhungern ist hier ziemlich schwer. Nach dem Essen gab es noch einen Vortrag zum Thema Motivation, der war wirklich sehr beeindruckend.

Am nächsten Tag um etwa 13 Uhr haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, alle wieder in den Bus und Klamotten verstauen. In Oslo waren wir dann endlich um 4 Uhr Nachts, wieder im gleichen Hotel am Flughafen. Die Meisten Athleten haben dort noch eine Nacht verbracht und sind am Nächsten Tag nach Hause gefahren.

Sprint strecke

Und natürlich gewinnen nur Norweger :)

29jan-1feb Røros


NM Røros war total verrückt.

Wer es nicht weiß in Røros wurden die alten Pippi Langstrumpf Filme gedreht die glaube ich jeder kennt. Die Villa Kunterbunt und das kleine Dorf und so weiter. Wir haben zwischen den Rennen eine kleine Sightseeingtour eingelegt mit anschließendem gemütlichen Kakao trinken.


Bei den Skirennen durfte ich mich dann wieder im Sekundieren üben. Diesmal allerdings schon bei etwas «wichtigeren» Skiläufern. Das war dort sozusagen die Qualifikation für den Weltcup in Falun.

Therse Joghaug ist dort aufgewachsen, also war das für sie ein Skirennen auf der Heimatbahn, dass hat sie natürlich auch gewonnen. Bei den Männern war Petter Northug der schnellste und war nicht zu schlagen an diesem Tag.

Der norwegische König Harald hat sich das Skispektakel auch nicht entgehen lassen und hat das Rennen aus einer kleinen Holzhütte direkt am Stadion verfolgt.

Nach dem Rennen ist es üblich, dass der König ein paar Leute zum Essen einlädt. Dieses Essen fand dann im Hotel statt wo wir auch alle geschlafen haben. Das Menü wurde direkt neben unserem Speisesaal gereicht , völlig unspektakulär das war einfach nur ein abgeteilter Raum vom großen Speisesaal.

Als der König dann in den Raum begleitet wurde ist er ganz normal durch den Speiseaal gegangen, wo ich auch gerade zufällig gesessen habe. Der König ist direkt neben mir vorbeigelaufen ohne weiter Sicherheitsvorkehrungen, ohne Hofstaat und größeren Aufriss. Trotzdem ein Erlebnis, wann trifft man schon mal einen König.


Polizeistation

Spaß bei der Arbeit

Pippi Langsturmpf Straße

Besuch von Silke

Ein Tag nach dem ich aus Lygna wieder gekommen bin, ist meine Freundin Silke aus Deutschland gekommen um mich in Oslo zu besuchen und sich hier mal alles genauer anzugucken.

Natürlich musste sie auch auf die Ski um das Ski laufen auszuprobieren, hat auch ziemlich gut geklappt.

Hier ein paar Bilder vom (un)typischen Sightseeing


Grefsenkollen

Vigeland Park

Das Schloss

Erste Skitour

15-18 Januar Lygna

Als nächstes ging es zum Statoil Norgescup der Junioren nach Lygna.

Per hat mich wie immer wenn wir auf Reisen gehen sehr früh am morgen von zuhause abgeholt. Wir sind zum Flughafen gefahren und haben noch jemanden einsammelt der gerade gelandet war.

Wir mussten leider eine Stunde warten weil das Gepäck etwas länger gebraucht hat um in die Wartehalle zu gelangen. Als wir dann endlich alles zusammen hatten ging es weiter.

Bei richtigem Schweinewetter sind wir dann endlich doch nach langer Fahrt in Lygna angekommen. Per und ich mussten uns erst mal etwas bewegen und sind trotzt des Schneesturms erst einmal in der Loipe gewesen.

An den folgenden Renntagen habe ich mich wieder in meiner Lieblingsbeschäftigung dem Sekundieren geübt und habe zwischendurch ein bisschen Büroarbeit erledigt.

Im sekundieren bin ich mittlerweile richtig gut geworden, es macht mir total viel Spaß die Athleten anzubrüllen um ihnen die Abstände und Zeiten weiterzugeben.


Per und ich wollten am nächsten Tag direkt vom Hotel aus bis zum Stadion auf Skiern gehen. Da aber gerade ganz viel neuer Schnee gefallen war sollte ich mal die Zero Ski ausprobieren. Am Anfang ging das noch ganz gut. Doch dann klebte der Schnee so dolle unter den Skiern fest, das kein Vorwärtskommen mehr möglich war. Per hat mir angeboten mal die Skatingski auszuprobieren. Ich sollte mich auf die Skatingski stellen und ganz vorsichtig mit dem Doppelstockschub voran kommen. Aber ich hab ja meinen eigenen Kopf und bin nach kurzer Zeit losgestratzt. Hat auch ganz gut funktioniert, als wir endlich am Stadion waren habe ich noch eine kleine Technikeinheit bekommen.

Im richtigen Training hab ich es dann allerdings nicht so lange auf den Skiern ausgehalten, da die Bewegung doch sehr anstrengend und ungewohnt ist für die Fußmuskeln. Ich wusste gar nicht wo meine Füße überall Muskeln haben die normalerweise nie wirklich gebraucht werden. Mittlerweile habe ich allerdings genug trainiert um einige Kilometer durchzuhalten.

Im Hotel gab es heute nur Fisch zum Abendessen.Wer mich kennt, weiß das Fisch wirklich nicht mein Lieblingsessen ist und ich Fisch eigentlich nie bestellen würde wenn es eine Alternative gibt. Per war schon etwas besorgt das ich nach dem anstrengenden Tag hungrig ins Bett gehen musste. Allerdings habe ich angefangen in Norwegen Fisch sogar ganz gerne zu essen. Wer in Norwegen leben möchte lernt das halt.....

Weinachtsferien


Am 17ten Dezember ging es nach einer langen, sehr interessanten und schönen Zeit in Oslo für mich zum ersten mal zurück in die Heimat nach Sehnde. Erst mit dem Flieger bis Hamburg und dann weiter mit dem Zug.

Damit ich mich über Weihnachten nicht ganz von Norwegen entwöhne, habe ich von meiner Gastfamilie eine sehr leckeren braunen Käse mitbekommen der heißt auf norwegisch Brunost. Darüber habe ich mich sehr gefreut, vor allem das meine Familie in Sehnde diesen typischen norwegischen Käse auch mal probieren konnte.

Ich habe mich sehr auf Zuhause gefreut und habe die Zeit in Sehnde wirklich genossen. Freunde treffen, faulenzen, Oma und Opa besuchen, lecker essen und natürlich Weihnachten feiern.

Allerdings war es auch sehr schön wieder in den Zug zu steigen um zum Flughafen nach Hamburg zu fahren. Mein Flieger zurück nach Oslo ging am 29 Dezember, so dass ich Silvester wieder in Norwegen im Schnee sein konnte.

Silvester habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie verbracht. Wir haben uns einen lustigen Abend gemacht und sind kurz vor Mitternacht auf den Grefsenkollen gefahren. Von dort aus kann man über ganz Oslo sehen. Leider war die Nacht etwas nebelig. Oben angekommen konnte ich dann doch noch bis zum Holmenkollen schauen. Alles in allem hat es sich total gelohnt dort hochzufahren ein fast perfektes Silvester, bis auf den Nebel.

Vang har ikke nok snø


Der Skandinavisk Cup in Vang musste umorganisiert werden, in Vang gab es keinen Schnee. Wir haben kurzfristig alles nach Lillehammer verlegt. Per hatte dadurch viel Stress und ist nicht mit auf die Weihnachtsfeier vom Skiverband gekommen. Asgier und ich sind jedoch hingegangen und sind dann direkt nach der Feier um 12 Uhr nach Hamar in unser Hotel gefahren, wir sind so um halb 3 Uhr nachts angekommen. Um 5 Uhr mussten wir wieder aufstehen also eine sehr kurze Nacht. Durch das Umorganisieren hatten wir noch etwa eine Stunde Fahrzeit bis Lillehammer. Nun ging es richtig los mit dem Stress, wir hatten nicht so viele Helfer und ich musste alleine bei der Backupzeit arbeiten. Hat trotzdem geklappt und auch Spaß gemacht allerdings war es ein bisschen anstrengend die ganze Zeit zu sitzen und aufmerksam zu sein. Gerade wenn die Nacht vorher so kurz war. Für Skifahren war an diesem Wochenende leider keine Zeit mehr.

World Cup Lillehammer

In Lillehammer war für Per und mich nicht so viel zu tun. Also konnten wir dort rumlaufen und uns alles angucken. Das ist schon ein besonderes Flair so direkt an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen live dabei zu sein. Am Samstag wollte ich mir unbedingt das Skispringen um 16 Uhr angucken, es wurde ein sehr langer Tag. Das Springen wurde immer wieder wegen Wind unterbrochen. Am nächsten Tag sind wir ganz früh aufgestanden und sind bei Sonnenaufgang schon auf der Loipe zum Skifahren gewesen. Das war wunderschön und hat sehr viel Saß gemacht. Danach haben wir uns den Sprint der Langläufer angeguckt.


Danach bin ich wieder schnell ins Hotel gefahren, war duschen und mich aufwärmen. Und wieder los zum Skispringen, Per musste noch arbeiten und war nicht mit. Um 8 Uhr hat er mich dann eingesammelt und wir sind wieder zurück nach Oslo gefahren. Per wollte ja auch noch etwas Zeit mit seiner Frau verbringen.

Als ich bei meiner Gastfamilie ankam hatte Björn gerade seine ganze Orientierungsläufer Gruppe im Wohnzimmer sitzen. Da hab ich mich dann noch ein bisschen dazugesetzt. Es waren alle total begeistert wie gut ich nach nur 4 Monaten schon norwegisch spreche. Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man Deutsch und Englisch versteht.

Gålå


In Gålå findet der Skadinavisk Cup statt. Per ist schon ein paar Tage früher nach Röros gafahren um dort bei einem Seminar dabei zu sein. Ich bin dann mit Asgier zusammen ein paar Tage später nach Gålå gefahren. Zusammen mit Nicole, Anniken und Carlo hatte ich geplant an dem freien Tag auf das Rise Against Konzert zu gehen. Allerdings ist das Konzert dann kurzfristig abgesagt worden weil einer der Musiker krank war. Nicole und ich waren ein bisschen traurig.

Abends sind wir dann noch als alternative zum Konzert zu Anniken und Carlo gegangen und haben dort lecker gegessen, die beiden hatten noch so viele Reste. Es war dann doch noch ein ganz lustiger Abend aber garantiert nicht so gut als wenn das Konzert stattgefunden hätte.

Am nächsten Tag bin ich dann mit Asgier nach Gålå gefahren.

Mein Wochenende bestand aus einem Sekundierungskurs viel Skifahren und Punktelisten schrieben. Die Listen müssen auf der Webseite jeden Tag aktualisiert werden. In Gålå habe ich dann auch Eldar Rönnings Tante kennengelernt. Das ist total verrückt wem man auf den Rennen immer so begegnet.


Beitostølen

Nun geht die Langlaufsaison endlich los. Der Sasionstart in Beitsostölen steht vor der Tür. Als Per und ich in Beitsostölen angekommen sind waren es minus 17 Grad. Dafür gab es jede Menge frischen, schönen Schnee. Wir haben uns beeilt, denn unser erster wichtiger Termin stand unmittelbar bevor. Wir haben an der Pressekonferenz teilgenommen, hier konnten Fragen an die Athleten gestellt werden und so weiter, genau so wie man das eben aus dem Fernsehen kennt. Das war eigentlich sehr interessant, mir hat es jedenfalls gefallen. Nicole hat mir später irgendwann geschrieben, dass ich im Fernsehen wohl öfter durchs Bild gehuscht bin auf der Pressekonferenz. Danach haben wir unser Hotelzimmer bezogen und es ging für mich zum ersten mal auf die Langlaufski und ab in die Loipe. Hier in Beitsostölen geht es nun ab auf die Strecke der Profis (eine Runde 5 Kilometer) das war dann nicht mehr ganz so anfängerfreundlich. Besonders lustig war es für die anderen die mir zugeschaut haben wenn es bergab ging und plötzlich auch noch eine Kurve auftauchte. Ab und zu hab ich es allerdings dann doch geschafft in der Kurve auf den Skiern stehen zubleiben. Per, der meistens ein bisschen vorweg gelaufen ist musste dann auf mich warten. Ich war dann halt manchmal einfach weg irgendwo im Gestrüpp oder im Schnee auf der Strecke. Aber mir hat das Laufen so viel Spaß gemacht, dass ich gleich noch eine Runde gefahren bin. Am nächsten Tag hab ich dann das Sekundieren gelernt. Für alle die nicht wissen was man da macht: alle Zeiten von den Sportlern werden mit einer speziellen Stoppuhr gestoppt um gleich den Athleten zurufen zu können auf welchem Platz sie momentan liegen. Macht total Spaß.

Am Abend bin ich dann noch mit Elisabeth und Bettina ein bisschen Ski gefahren, die beiden haben mir noch ein paar Tipps gegeben damit das bei mir mit den Kurven besser klappt. Per musste leider anderweitig wichtiges erledigen. Um 8 Uhr ging es dann in den gemütlichen Teil über, wir durften alle an dem großen Abendessen teilnehmen. Frank Pedersen der General Manager hat eingeladen. Ein wirklich sehr netter alter Herr er ist schon 89 Jahre alt. Zum diesem Essen kommen alle fein angezogen und sitzen ,essen und schnacken gemütlich zusammen. Der Wein auf der Veranstaltung schmeckt wirklich hervorragend und wird auch immer nach Wunsch nachgefüllt wenn das Glas leer ist. Das ist wirklich sehr praktisch, denn wenn man viel Wein trinkt kann man plötzlich richtig gut Norwegisch sprechen. Das war mein erster Abend an dem ich mich mit allen nur auf Norwegisch unterhalten habe.

Am nächsten Abend gab es dann Julemat im Hotel, dass ist so wie eine tolle Weihnachtsfeier in Deutschland. Also wieder schön, viel und lecker schlemmen.

Zuvor habe ich mit Bettina noch Bier für das Sponsoren treffen besorgt. Das ging nicht so ganz ohne Probleme. Per hat das Auto so im Schnee geparkt, das wir es nicht ohne weiteres ausparken konnten. Wir haben uns ein paar nette Jungs zum helfen und anschieben gesucht. Das ist nicht das erste mal und bestimmt auch nicht das letzte mal das das Auto festgefahren ist. Als wir dann endlich im Supermarkt einen ganzen Einkaufswagen voll nur mit Bier und ein paar Chips besorgt hatten hatten wir das nächste Problem. Wie den Einkaufswagen über den huckeligen vereisten Parkplatz bis zum Auto bekommen? Nach gefühlten 30 Minuten war es dann doch geschafft das Bier war in das Auto verladen und es ging zurück.

Der ganz normale Wahnsinn

Seit 2 Monaten bin ich nun hier und habe mich gut eingelebt. Die letzten Wochen war ich auf der Suche nach Sportvereinen. Das ist hier gar nicht so leicht. Eigentlich wollte ich in Oslo mit Triathlon weitermachen. Aber Triathlon ist hier nicht so verbreitet wie in Deutschland und schwimmen genauso wenig.

Für die Triathleten hier heißt das, dass im Winter das Radfahren und Laufen komplett weg fällt, es wird durch Skilanglauf ersetzt. Das macht im Winter hier sowieso jeder. Als Alternative habe ich ich mir überlegt in einen Schwimmverein zu gehen, was wiederum auch nicht so einfach war da es hier kaum Schwimmhallen gibt. Aber ich habe es geschafft. Sogar ein paar Triathleten sind hier aktiv. Mit dem Rudern habe ich auch wieder begonnen, das ist bestimmt nicht die beste Idee, weil ich ca.1 Stunde Fahrzeit bis zum Ruderverein habe. Ihr seht, Langeweile bekomme ich hier nicht so schnell.

Sportsfreunde ;)

En liten tur til Narvik

Da ich dieses Jahr viel in diversen Skistadien unterwegs sein werde habe ich mir gedacht, dass ich mir mal den Norden von Norwegen angucken möchte. Auf dem ersten Seminar in Oslo habe ich zwei Freiwillige aus Narvik kennen gelernt die ich mal besuchen wollte. Es hat sich dann schnell eine Möglichkeit ergeben nach Narvik zu fliegen um die beiden dort zu treffen und um die wunderschöne Natur zu genießen. Vorort habe ich im „blauen Haus“ gewohnt. Dort leben alle Jugendlichen zusammen die ihren Freiwilligendienst in Narvik absolvieren. Da geht es ziemlich lustig zu, es ist ständig etwas los.

Es ist für mich total spannend wie andere Europäer über die Deutschen denken. Bisher habe ich gelernt das ein typisches deutsches Wort „achso“ ist. Mir ist noch gar nicht aufgefallen wie oft wir Deutschen „ achso“ sagen. Auch mein Gastpapa Björn hat das „achso“ von meiner deutschen Vorgängerin gelernt und macht sich einen Spaß daraus es immer zu sagen wenn er meint es passt gerade.

Oder was auch noch sehr witzig ist: “ wir deutschen haben einfach keinen Spaß“. Angeblich sind wir zu blöd dazu. Allerdings habe ich da auch einen Italiener kennengelernt, der von einem deutschen gelernt hat, wie man eine Pizza macht. Es ist eine total lustige Angelegenheit mit so vielen Personen aus anderen Ländern in einem Haus zu wohnen.

Ich durfte zusammen mit den Leuten in ihre jeweiligen Projekte schnuppern. Das ist was total anderes als das, was ich in Oslo mache, aber auch nett. Ich durfte auch an dem Sprachkurs vor Ort eine Stunde teilnehmen, da habe ich erst gemerkt wie gut ich Norwegisch schon verstehen und sprechen kann. In Oslo werde ich eigentlich nur auf norwegisch zugelabert, da bin ich auch sehr froh drüber. Auch meine Gasteltern sprechen nur norwegisch mit mir, nur Björn sagt manchmal „achso“ aber das wisst ihr ja schon. Hier in Narvik wird meistens Englisch untereinander gesprochen.


Narvik ist schon eine der größeren Städte. Sie liegt nördlich des Polarkreis und hat ca. 18.735 Einwohner.

Eigentlich ist Narvik total klein für eine Stadt aber es gibt um sie herum eine wunderschöne riesige Naturlandschaft zum erkunden.

Mehr zeigen euch die folgenden Bilder.

Unterwegs ins Land der Trolle

 

 

Jetzt ist es bald soweit, endlich in 11 Tagen geht es los. Die Aufregung steigt von Tag zu Tag immer mehr und ich muss langsam mal anfangen meine Sachen zu ordnen und zu packen. Dieses Wochenende geht es noch einmal zum Triathlon Wettkampf und am 5. August startet dann mein Flug um 6:45 von Hamburg nach Oslo. In Oslo wird mich Per (mein Chef) dann abholen und erst einmal in einem Hotel unterbringen, da meine Gastfamilie leider noch im Urlaub ist. Für mich geht es dann nach wenigen Tagen in Oslo gleich los nach Sjusjoen. Dort findet das Juniorentrainingslager statt. Danach geht es direkt weiter nach Kristiansund wo ich meine erste wichtige Aufgabe bei dem Rollerskirennen bekommen werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Am 17.August geht es dann wieder nach Oslo und ich werde meine Gastfamilie kennenlernen. Die Familie hat zu meinem Glück einen Hund, das habe ich mir schon immer gewünscht. Dann erwartet mich ein bisschen Alltag zum eingewöhnen. Ich muss dann ziemlich viel am Computer arbeiten und mich unter anderem mit Excel anfreunden, und schauen, wie die Website des NSF (Norges Skiforbund/Norwegischer Skiverband) funktioniert. Davor graust es mir etwas, aber mal sehen. So das war es fürs erste.

 

Bin total gespannt wie die Norweger so sind.

Bis bald Ira

 

A new day a new Live

 

Nun bin ich schon ganze zwei Wochen im Norden unterwegs. Als ich am Dienstag angekommen bin hat mir Per erst einmal alles ein bisschen gezeigt. Mein Gepäck haben wir zuerst in mein Hotelzimmer gebracht, wo ich die nächsten 5 Nächte verbringen werde. Danach ging es weiter zum 200 m vom Hotel entfernten Arbeitsplatz. Das Büro dort ist ziemlich neu, da der Skiverbund dort erst Anfang des Jahres eingezogen ist. Dort macht das Arbeiten richtig Spaß und alle Kollegen sind super nett und freundlich. Nachdem ich fast allen im Büro vorgestellt worden bin habe ich mein Handy und den ganzen anderen Kram bekommen den ich da so benötige. Nicht zu vergessen auch ein paar super nette Tipps von meiner Vorgängerin Elisabeth. Mit ihr treffe ich mich gleich auch zum ersten mal, da sie hier angefangen hat zu studieren. Darauf freue ich mich schon. Zum Abschluss des ersten Tages durfte ich klassisches Rollerski ausprobieren. Das war sehr witzig, da es am Anfang nicht so einfach ist das Gleichgewicht zu halten aber ich bin immerhin nicht umgefallen. Auch wenn es manchmal danach aussah.

 

 

 

Der nächste Tag war etwas ruhiger. Ein bisschen arbeiten im Büro und anschließend eine Radtour zu Per nach Hause um dort mit seiner Frau Abendbrot zu essen. Donnerstag war dann schon mein erstes Highlight. Helen (eine Kollegin und wahrscheinlich bald meine Mentorin) hat ein paar Leute auf eine Bootstuor auf ihr eigenes Schiff eingeladen um das schöne Wetter zu genießen. Das war total schön denn nachdem ich das große Schiff lenken durfte sind wir an einen ruhigeren Ort gefahren und sind alle einmal ins Wasser gehüpft. Danach ging es weiter zu einem Restaurant über einen großem See. Auf dem Weg dorthin bin ich ein wenig nass geworden weil Nicole und ich im Motorboot gefahren sind und es nicht rechtzeitig zum großen Schiff geschafft haben um uns dort hinter zu hängen. Die Wellen waren dann leider etwas größer als unser kleines Mobo. Als wir es dann doch endlich geschafft hatten hat Helen mir zum Glück ein paar trockene Sachen gegeben. Auf dem Rückweg durften Nicole und ich dann wieder das Mobo nehmen. Diesmal dick Eingepackt und gewappnet auf alles. Dann durfte ich auch ans Steuer. Denn Helen meinte, dass man in Norwegen für so kleine Boote keinen Führerschein bräuchte.

 

 

Freitag sind die Junioren Nationalteams im Skilanglauf aus vielen Ländern für das bevorstehende Trainingslager angekommen. Per und ich sind dann mit dem Deutschen Team zum Holmenkollen gefahren um dort noch einmal etwas Rollerski zu trainieren. Diesmal war ich schon etwas schneller. Am Abend war dann ein großes Pizza essen im Büro angesagt. Dort hab ich dann Bettina getroffen. Bettina war 2011 Freiwillige bei Norges Skiforbund und macht hier jetzt ein Auslandssemester. Abends war ich dann mit ihr in ihrer Studentenwohnung und bei Sognsvann (ein wunderschöner See).

 

 

 

Samstag war nun ein Testlauf für die Junioren. Die Strecke bin ich mit Per zusammen gelaufen und wir haben dann im Ziel auf die Junioren gewartet. Später habe ich dann beim Essen kochen für die ganzen Sportler geholfen.

 

Sonntag ging es dann nach Susijoen wo das Trainingslager stattfand. Auf dem Weg dorthin haben wir die Sportler dann kurz vorher raus gelassen damit sie noch ein bisschen mit ihren Rollerski

 

trainieren konnten.

 

 

 

Montag sind Per und ich dann den langen Weg nach Kristiansund gefahren zur Toppidrettsveka.

 

 

 

Dienstag hatten wir dann noch nicht viel zu tun und haben erst einmal eine Radtour gemacht.

 

Kristiansund
Kristiansund
Sjusjøen
Sjusjøen

 

Mittwoch habe ich dann bei der manuellen Zeitnahme gearbeitet. Das war total super, da man dort das ganze Rennen verfolgen konnte. Am nächsten Tag ging es dann nach Aure wo ich auf einen 720 m hohen Berg gehen (klettern war irgendwie beides) durfte. Das hat sehr viel Spaß gemacht, da man danach einen tollen Ausblick hatte. Dort stand ich dann wieder am Ziel und konnte wieder das Rennen beobachten. Danach ging es weiter zum Rollerski Rennen. Wo ich wieder an der manuellen Zeitnahme beteiligt war.

 

 

 

Nächster Tag in Orkdal durfte ich Skatingski ausprobieren. Mir persönlich macht das viel mehr Spaß als das klassische. Allerdings ist es darauf auch etwas schwieriger. Ich bin dann auch einmal umgefallen und bin alleine nicht mehr hochgekommen.

 

 

 

Das letzte Event war dann in Trondheim. Dort bin ich ein wenig durch die Gegend gegangen und hab mir die schöne Stadt angeguckt weil ich vormittags frei hatte. Bei dem rennen musste ich dann gucken ob die Sportler auch zur richtigen Zeit gestartet sind. Und somit war ich dann auch gleich im Norwegischen TV.

 

Wer sich ein bisschen in Norwegisch ausprobieren möchte der kann sich hier den kleinen Artikel über die Gewinner durchlesen.

 

http://www.skiforbundet.no/langrenn/nyhetsarkiv/klart-for-toppidrettsveka/

 

 

 

Sonntag ging es dann von Trondheim zurück nach Oslo wo ich dann meine Gastfamilie treffe durfte. Ich lebe hier in einem wunderschönen Großen alten Haus mit Blick auf einen schönen See. Der Hund Timo und die Katze Julian sind beide total süß und lieb. Und Marit und Bjørn haben mich auch sehr herzlich empfangen.

 

 

 

Kristiansund
Kristiansund
Start der Damen
Start der Damen
Siegerehrung
Siegerehrung
Laufstrecke in Aure
Laufstrecke in Aure
Leider sehe ich etwas fertig aus nach dem anstrengenden Tag  ( Therese Johaug)
Leider sehe ich etwas fertig aus nach dem anstrengenden Tag ( Therese Johaug)
Petter Northug
Petter Northug
Marit Bjørgen und John Kristian Dahl
Marit Bjørgen und John Kristian Dahl
Nidarosdom
Nidarosdom
Leider etwas unscharf aber die Bewegung sieht gut aus
Leider etwas unscharf aber die Bewegung sieht gut aus

Ankunftsseminar in Oslo

Das Ankunftsseminar fand vom 22.8 - 28.8 in Oslo statt. Dort hab ich dann alle anderen Freiwilligen aus Norwegen getroffen. Wir haben ein bisschen Norwegisch gelernt und alles andere rund um unsere Projekte besprochen. Da kamen ganz viele Nationalitäten zusammen, was manchmal sehr witzig war. Allerdings waren von 13 Freiwilligen 6 deutsche Freiwillige dabei. Also egal wo man sich bei den Mahlzeiten hingesetzt hat, es wurde meistens Deutsch geredet. Obwohl man nach einiger Zeit nicht mehr wirklich wahrnimmt ob man nun Deutsch oder Englisch spricht. Das war dann immer sehr witzig wenn ich aus versehen angefangen habe auf Deutsch zu antworten, oder bei den deutschen Freiwilligen auf Englisch geantwortet habe.


Als wir dann einen Tag in die Stadt fahren wollten, hat unser Busfahrer einen Unfall gebaut und wir haben unsere Fähre nicht mehr bekommen. Unsere Betreuer waren aber ziemlich locker und fanden das Ganze eher etwas witzig (so wie die Norweger halt sind, immer locker und entspannt). Eelin hat erst mal ein Selfie vor dem defekten Bus mit uns gemacht. Als wir dann endlich in der Stadt angekommen waren hatten wir nicht mehr so viel Zeit um uns alles in Ruhe anzugucken. Mittags wollten wir zu Pepper´s Pizza um das Angebot „All you can eat“ auszuprobieren, allerdings wurde das Ganze dann eher zu einem „All you can wait for your Pizza“.

Danach hatten wir einen freien Nachmittag und sind ein bisschen durch Oslo geschlendert ,wir haben einen super tollen Laden gefunden der frozen yoghurt hatte, dass Beste was ich je gegessen habe.

Der Bus der uns etwas zu spät an unser Ziel gebracht hat

Frozen Joghurt :)


Alle zusammen

Raller-rittet

Am 5 - 7.9 haben Per und ich an einer Fahrradtour teilgenommen wir mussten deshalb schon um 15 Uhr den Zug von Oslo in Richtung Bergen nehmen.

Unser Ziel war Finse ein kleiner Ort auf einem Gletscher dort sind wir ausgestiegen. In Finse gibt es nicht besonders viel, da steht eigentlich nur ein Hotel, da haben wir dann auch übernachtet. Abends gab es zusammen mit vielen anderen Menschen, die ich alle nicht kannte, ein leckeres Essen und dazu tollen Wein. Das ist für mich schon ziemlich ungewohnt, die ganze Zeit essen zu gehen und in so vielen schönen Hotels zu übernachten. Am nächsten Tag bin ich dann mit Per und ein paar anderen Leuten von der großen Gruppe wieder ein Stückchen mit dem Zug zurück gefahren, damit wir eine etwas längere Strecke fahren konnten.

Die Strecke ist total schön und eigentlich sieht man nur Berge und Gletscher. Da ist es wegen der Höhe auch schon etwas kälter. Nach einiger Zeit fing es dann an zu regnen und es wurde ziemlich kalt auf dem Fahrrad. Irgendwann war ich einfach so dreckig von dem ganzen Schlamm, dass es zum Schluss nicht mehr so viel Spaß gemacht hat wie am Anfang. Vor allem weil ich mitten drin gar kein Schutzblech mehr an meinem Fahrrad hatte. Als wir nach 80 Kilometern an unserem nächsten schönen Hotel ankamen wurde ich erst einmal heraus gebeten, damit die Frau die die Tour organisiert hat, ein Foto von mir machen konnte weil ich wohl ziemlich dreckig war.

Der höchste Punkt war erreicht

Am Hotel angekommen

Ein paar Bilder von dem Männertraining in Oslo

Steinar Mundal og Asgeir Moberg

Martin Johnsrud Sundby, Pål Golberg.

Ruderverein Bogstad

Maridalen mit Elisabeth

Das kleine weiße Haus auf dem Berg ist jetzt mein neues Zuhause.