45. deutsch-japanischer Simultanaustausch

 

Bewirb dich und Reise ins Land der aufgehenden Sonne zum 45. deutsch-japanischen Simultanaustausch.

 

 

Erlebe den Alltag von japanischen Jugendlichen und eine andere Kultur. Jugendliche aus Sachsen-Anhalt im Alter zwischen 15 und 24 Jahre, die Mitglied in einem Sportverein sind, können sich als Teilnehmer/-innen für den Simultanaustausch mit Japan bewerben.

 

Veranstalter:                 

Deutsche Sportjugend und Sportjugend Sachsen-Anhalt/Sachsen

Termin:                         

23.07.-09.08.2018

Teilnehmerbeitrag:                 

1300,- €

Leistungen:

Vor- und Nachbereitungslehrgänge (VP, Programm, Reisekosten); Kostenübernahme Transfer Heimatort nach Frankfurt a.M.; Hin- u. Rückflug Frankfurt a.M. nach Tokio; Reisekosten und Eintrittsgebühren innerhalb des Programms; Unterkunft und Vollverpflegung; Einkleidung für offizielle Anlässe deutsche Reisebegleitung.

                                    

Dieser Jugendaustausch findet bereits zum 45. Mal statt. Gemeinsam mit Teilnehmern aus Sachsen werden unvergessliche Eindrücke in der Region Chugoku (Präfekturen Yamaguchi, Tootori, Shimane, Okayama und Hiroshima) gesammelt. Darüber hinaus hält sich die Gruppe mehrere Tage in der Hauptstadt Tokio auf. Von den Teilnehmern wird die Bereitschaft erwartet, für die Dauer des Aufenthaltes persönliche Interessen zurückzustellen und aktiv am Programm mitzuwirken. Sprachkenntnisse in Englisch sind vorteilhaft, aber keine Bedingung.

 

Die gründliche Vorbereitung der Teilnehmer/-innen auf die Reise erfolgt bei insgesamt drei Vorbereitungslehrgängen, die zu folgenden Terminen stattfinden und die Voraussetzung für den Aufenthalt in Japan sind:

20.04. – 22.04.2018                 Schierke

16.06. - 17.06. 2018                   Leipzig

29.06. - 01.07.2018                  Blossin

Die schriftlichen, formlosen Bewerbungen nimmt die Sportjugend Sachsen-Anhalt ab sofort bis zum 15. Januar 2018 per Email oder Post entgegen.

Die Bewerbung sollte Aussagen zu folgenden persönlichen Erfahrungen beinhalten.

 

  • eigene sportliche Tätigkeit
  • ehrenamtliches Engagement z.B. Mitarbeit Vereinsprojekte, Betreuung von Gruppen, Mitarbeit im Vorstand

 Ansprechpartner:                                                 

 Sportjugend Sachsen-Anhalt                                                            

 Christian Schild                                            

 E-Mail: schild@lsb-sachsen-anhalt.de                 

 Tel.     0345/5279-169                                  

 

Vom Sobakoch zum Raftingstar

 

 

 

Das Wetter in Japan ist normaler Weise sehr warm. Heute war es bei 28 Grad sehr angenehm, nicht zu heiß, geringe Luftfeuchtigkeit und trotzdem Sonne.

 

 

Am Vormittag trafen wir japanische Jugendliche im Gemeindehaus von Mino. Nach einer kurzen Begrüßungszeremonie stellten die japanischen Schüler sich auf Englisch vor, dann waren wir dran - auf Japanisch. Das hatten wir geübt und konnten es schon auswendig. Danach gingen wir in die Küche um Soba herzustellen. Diese typisch japanischen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Sobamehl und etwas Wasser. Zunächst vermischten und kneteten wir die Zutaten, danach rollten wir den Teig aus und schnitten ihn in dünne Streifen. Also ähnlich wie beim Plätzchenteig. Nach drei Minuten im kochendem Wasser waren die Nudeln auch schon fertig. Mit etwas Wasabi, Lauch und Sobasoße bekamen wir die Nudeln serviert - sehr lecker. Auch das japanische Fernsehen war bei jedem Schritt dabei und interviewte uns tatkräftig.

 

Der Nachmittag war besonders spannend und spaßig! Auf dem Programm stand Rafting. Beim Rafting paddelt man auf einem wilden Fluss voller Felsen und wird immer wieder nass. Bevor wir in die Boote steigen durften, mussten wir uns Neoprenanzüge anziehen. Das war gar nicht so einfach. Mit etwas Anstrengung schafften wir es schließlich trotzdem. Danach wurde uns erklärt wie man paddelt, was man macht und was am besten nicht. Jedes Boot bekam einen erfahrenen Guide und dann konnte es schon losgehen. Beim Rafting sahen wir nicht nur Wasser, sondern auch die wunderschöne Natur von Japan. Diese ist viel artenreicher und schöner als in Deutschland. Als wir das sahen paddelten wir nicht mehr ganz so schnell und ließen uns treiben. Aber plötzlich fing es an - das Nassspritzen! Jeder hielt sein Paddel ins Wasser und holte es mit Schwung und viel Wasser wieder raus. So waren wir alle schon nass bevor das Spektakel begann. Als wir an einem drei Meter hohem Vorsprung ankamen, ließen uns die Guides aus den Booten aussteigen. Wir sollten von diesem Felsen in den Fluss springen. Eine Weile schauten wir uns an, dann sprangen die Ersten schon runter. Unten warteten unsere Guides, sie halfen uns aus dem Wasser und auch wieder sicher ins Boot. Einigen Teilnehmern war einmal springen noch nicht genug. Sie sprangen noch ein zweites Mal. Nach dieser Mutprobe erreichten wir den wilderen Teil des Flusses. Nach Anleitung legten wir uns längs auf das Boot. Das Wasser spritze uns ins Gesicht – eine willkommene Erfrischung. Es passierte nicht selten, dass unsere Boote auf den Steinen und Felsen im Wasser hängen bliebe. Aber auch hier wussten unsere Guides was zu tun war und retteten uns aus dieser Lage. Vielen Dank dafür! Am Ende der Tour warf man uns das letzte Mal aus dem Boot und wir retteten uns ans Ufer.

Impressionen 44. Simultanaustausch in Japan vom 21.07.-07.08.2017